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Familiengipfel NRW unter Leitung von Ministerin Kampmann unter Beteiligung des KAV NW

(vom 22.01.2016)

Der KAV NW begrüßt die auf dem Familiengipfel NRW verfolgte Zielsetzung einer verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Bei dem auf Einladung der nordrhein-westfälischen Familienministerin Christina Kampmann in Düsseldorf stattgefundenen Familiengipfel, bei dem neben dem KAV NW auch weitere Sozialpartner, Verbände und Institutionen vertreten waren, ist eine entsprechende Erklärung getroffen worden.

Themenstellungen wie ausreichend flexible Arbeitszeitmodelle, berufliche Entwicklungsmöglichkeiten für Väter und Mütter, aber auch die Schaffung familienfreundlicher Rückkehrmöglichkeiten aus der Elternzeit bilden – nicht zuletzt aufgrund der Problematik des demografischen Wandels - bereits seit längerer Zeit einen Schwerpunkt in der verbandspolitischen Diskussion des KAV NW.

Der KAV NW hat sich daher ebenso wie die Kommunalen Spitzenverbände, Träger der Freien Wohlfahrtspflege, der Westdeutsche Handwerkskammertag und Unternehmer NRW und DGB NRW an dem Familiengipfel NRW beteiligt, der am 20. Januar 2016 in Düsseldorf stattgefunden hat. In der Sitzung, die von der Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen) (MFKJKS NRW), Christina Kampmann, geleitet worden ist, war u.a. auch der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin zugegen.

Anlässlich des Familiengipfels haben die Beteiligten gemeinsam in einer Erklärung zum Ausdruck gebracht, dass im Bewusstsein der Vielfalt von Familien in Nordrhein-Westfalen und der gemeinsamen „Zukunftsaufgabe Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ Familien entlang ihrer besonderen Herausforderungen im Lebenslauf unterstützt werden sollen.

Bei dem Familiengipfel, der sich durch einen sehr sachorientierten Informationsaustausch ausgezeichnet hat, ist nochmals herausgestellt worden, dass neben den Einstellungen und Erwartungen von Müttern und Vätern in Bezug auf eine partnerschaftlich organisierte Vereinbarkeit von Familie und Beruf insbesondere auch die Folgen des technischen Fortschritts und des demografischen Wandels die Arbeitswelt vor neue Herausforderungen stellen. So werden die Belegschaften älter und die Betriebe steuern auf einen Fachkräftemangel zu.

Im Zusammenhang mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist im Weiteren darauf hingewiesen worden, dass eine verbesserte, verlässliche und bedarfsgerechte Kinderbetreuung sowohl in der KiTa als auch im schulischen Bereich Rahmenbedingungen bilden, die für die auf dem Familiengipfel angesprochenen Zielsetzungen von nachhaltiger Bedeutung sind. Aus kommunaler Sicht ist an dieser Stelle allerdings anzumerken, dass nicht alles, was in diesem Sinne wünschenswert wäre, angesichts der angespannten Finanzlage der Kommunen umsetzbar ist; insofern stellt sich immer auch die Frage ausreichender finanzwirtschaftlicher Rahmenbedingungen.

Zu Recht hervorgehoben wurde auf dem Familiengipfel schließlich, dass bei dem Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ nicht nur Fragen einer bedarfsgerechten, am Kindeswohl orientierten Kinderbetreuung von Bedeutung sind, sondern das Beschäftigte vielfach auch zusätzlich zu der Erwerbstätigkeit Angehörige pflegen, was in den nächsten Jahren kontinuierlich zunehmen wird. Insofern rückt auch die Frage der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf immer stärker in den Fokus rückt.

Nähere Informationen zum Familiengipfel können auch der Webseite des MFKJKS NRW

https://www.mfkjks.nrw/

entnommen werden.

Fotocredit: MFKJKS NRW / J. Kura

von links:
Andreas Johnsen, Spitzenverbände d. Freien Wohlfahrtspflege NRW
Dr. Bernhard Langenbrinck, Kommunaler Arbeitgeberverband NW
Andreas Meyer-Lauber, DGB Nordrhein-West
Ministerin Christina Kampmann
Willy Hesse, Westdeutscher Handwerkskammertag
Horst-Werner Maier-Hunke, unternehmer nrw
Thomas Hunsteger-Petermann, Kommunale Spitzenverbände in NRW
Jutta Kruft-Lohrengel, Industrie- und Handelskammern NRW

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