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Klausurtagung des Vorstands des KAV NW zur Digitalisierung von Arbeitsprozessen und Arbeit 4.0 setzt wichtige Signale

(vom 27.04.2017)

Am 27. April 2017 hat sich der Vorstand des KAV NW in einer Klausurtagung in Aachen unter Vorsitz von Oberbürgermeister Marcel Philipp schwerpunktmäßig mit Fragen der Digitalisierung von Arbeitsprozessen und Arbeit 4.0 bei kommunalen Arbeitgebern befasst.

In seinem einführenden Impulsvortrag ging Dr. Oliver Grün, Präsident und Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes IT-Mittelstand e.V., umfassend auf den Prozess der digitalen Transformation ein und stellte u.a. Überlegungen zu Gestaltungsmöglichkeiten und innovativen Geschäftsmodellen für kommunale Arbeitgeber vor, die sich aufgrund der digitalen Entwicklung ergeben.

In dem weiteren Vortrag des KAV NW-Vorstandsmitglieds Dieter Rehfeld, Geschäfts-führer regioIT, fächerte dieser die Themenfelder Digitale Daten, Digitaler Kunden-zugang, Digitale Vernetzung und Digitale Automatisierung näher auf. Betrachte man die Arbeitswelt bei einem „digitalen Arbeitgeber“, so ergäben sich Folgefragen, die von der Strategie und Organisation über Fragen von Arbeitsort, Arbeitstitel und Arbeitszeit bis hin zu Qualifikations– und Personalentwicklungsprozessen oder dem Verhältnis von Führungskräften und Mitarbeitern reichten.

In der anschließenden ausführlichen Debatte der Vorstandsmitglieder wurden die Themenfelder unter dem Blickwinkel einzelner Spartenaspekte weiter beleuchtet. Die Diskussionsbeiträge machten deutlich, dass die Digitalisierung von Arbeitsprozessen insgesamt unterschiedlichste beschäftigungsbezogene Themenstellungen betrifft, bei denen innovative und zukunftsgerechte Lösungsansätze gefragt sind. Es wurde hervorgehoben, dass es wichtig sei, sich frühzeitig konzeptionell mit den Auswirkungen der Digitalisierung zu befassen und die Frage, ob und inwieweit arbeits- oder tarifrechtlicher Handlungsbedarf besteht, nicht reagierend, sondern aktiv gestaltend anzugehen.

Auf der Grundlage der in der Sitzung im Weiteren vorgestellten konzeptionellen Überlegungen der Verbandsgeschäftsstelle wurde vorgeschlagen, hierzu zu analysieren, welche arbeits- und tarifpolitischen Themenfelder durch diese Entwicklungsprozesse berührt sind. Die Vorstandsklausurtagung des KAV NW hat hierzu einen ersten Aufschlag für die verbandspolitische Diskussion gebildet, die in weiteren spartenspezifischen Fachausschusssitzungen vertieft werden wird.

Am Ende der Verbandstagung würdigte der Vorsitzende des KAV NW, Oberbürgermeister Marcel Philipp, sodann mit besonderen Worten das engagierte Wirken des stellvertretenden Vorsitzenden des KAV NW, Joachim Finklenburg, der Mitte des Jahres aus dem Hauptamt ausscheide und damit letztmalig an einer Gremiensitzung des KAV NW teilnähme. In seiner rund 27-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit für den KAV NW im Gruppenausschuss für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, im Vorstand, aber auch als nordrhein-westfälischer Vertreter in den Gremien der VKA, habe er sich für die Interessen der Krankenhäuser- und Pflegeeinrichtungen - aber darüber hinaus auch für die kommunale Familie insgesamt - mit hohem Kenntnisreichtum und großem Herzblut eingesetzt. Vor dem Hintergrund seiner vielfältigen sportlichen Interessen überreichte OB Philipp ihm u.a. ein Sport-T-Shirt des KAV NW. Herr Finklenburg bedankte sich seinerseits für die ehrende Worte. Das Engagement im Arbeitgeberverband sei stets spannend, interessant und erlebnisreich gewesen. Für die Zukunft wünschte er den Mitstreiterinnen und Mitstreitern im KAV NW alles Gute und viel Erfolg.

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