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Oberbürgermeister Ulrich Mädge (Lüneburg) zum neuen Präsidenten der VKA gewählt

(vom 26.03.2019)

In der VKA-Mitgliederversammlung in Berlin am 22. März 2019, ist der Oberbürgermeister der Stadt Lüneburg, Herr Ulrich Mädge, auf Vorschlag des Vizepräsidenten der VKA, Herrn Oberbürgermeister Marcel Philipp, einmütig zum neuen Vorsitzenden der VKA gewählt worden. Herr Mädge folgt in dieser Position Herrn Dr. Thomas Böhle (München).

 

Neuer VKA-Präsident, Oberbürgermeister Ulrich Mädge

Herr Mädge ist, nachdem er bereits 1991 zum ehrenamtlichen Oberbürgermeister gewählt worden ist, seit 1996 hauptamtlicher Oberbürgermeister der Stadt Lüneburg. Er hat in der Vergangenheit im Weiteren mehrfach das Amt des Präsidenten des Niedersächsischen Städtetages bekleidet. Als Vorsitzender des VKA-Gruppenausschusses für Verwaltungen ist er Mitglied des Präsidiums der VKA.

In seiner Funktion als neuer VKA-Präsident wird Oberbürgermeister Ulrich Mädge durch die Vizepräsidenten der VKA, Oberbürgermeister Marcel Philipp (Stadt Aachen) und Landrat Michael Harig (Bautzen), sowie durch die weiteren Stellvertreter des Präsidenten, Dr. Dirk Tenzer, Norbert Graefrath und Dr. Michael Schulte, unterstützt.

 

Neues Führungsteam der VKA: v.l.n.r.: Landrat Michael Harig, 2.stellv. Präsident, VKA-Präsident OB Ulrich Mädge, 1. stellv. Präsident OB Marcel Philipp

In den Diskussionen der VKA-Gremien standen auch tarifpolitische Themen wie die Problematik des Demografischen Wandels und des Fachkräftemangels sowie der Digitalisierung von Arbeitsprozessen und die Frage der verbandspolitischen Herangehensweise an wichtige tarifpolitische Themen im Fokus. Neben den v.g. Fragestellungen befassten sich die VKA-Gremien im Weiteren mit der aktuell stattfindenden Tarifrunde mit dem Marburger Bund für Ärztinnen und Ärzte an kommunalen Krankenhäusern, mit der Fachkräfteoffensive für die Erzieherinnen und Erzieher sowie Entwicklungen auf der europäischen Ebene. Der neue VKA-Präsident, Oberbürgermeister Ulrich Mädge, betonte in diesem Zusammenhang nochmals, dass den tarifpolitischen Fragestellungen der gebührende Raum für die verbandspolitische Diskussion eingeräumt werden soll; hier seien alle ehren– und hauptamtlichen Mitglieder der VKA-Familie gemeinsam in der Pflicht.
Der stellv. Präsident der VKA, Oberbürgermeister Marcel Philipp, würdigte am Ende der Mitgliederversammlung nochmals das Wirken des bisherigen Präsidenten der VKA, Herrn Dr. Thomas Böhle, und dankte ihm unter Beifall der gesamten Mitgliederversammlung für seine Arbeit für die kommunale Familie. Eine ausführlichere Würdigung werde allerdings nochmals an gesonderter Stelle erfolgen.

v.l.n.r.: Michael Harig, Dr. Thomas Böhle, Ulrich Mädge, Marcel Philipp

Dr. Thomas Böhle war im Jahr 2004 in der Nachfolge von Oberbürgermeister Ernst-Otto Stüber, Bochum, zum Präsidenten der VKA gewählt worden. In seiner Amtszeit als VKA-Präsident für die VKA hat er eine Vielzahl von tarifpolitischen Themenstellungen vorangebracht, sei es die Ablösung des bisherigen Bundesangestelltentarifs (BAT) durch den TVöD verbunden mit Entschlackung und Flexibilisierung des Tarifrechts, seien es die schwierigen Verhandlungen für die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes, die Verhandlungen zur Stärkung der Zusatzversorgung oder auch die Verhandlungen über eine neue Entgeltordnung zum TVöD. Die schwierige Aufgabenstellung, einen verkraftbaren Kompromiss für alle kommunalen Arbeitgeber zu erzielen, die sich für Dr. Böhle in zahlreichen Tarifrunden gestellt hat, geht nun auf das neue VKA-Führungsteam mit dem neuen VKA-Präsidenten, Oberbürgermeister Ulrich Mädge an der Spitze, über.

Hierzu wünscht der KAV NW eine glückliche Hand!

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Jahresbericht 2017/2018

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