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Staffelwechsel im Ausschussvorsitz - Raimund Echterhoff übernimmt Vorsitz im Unterausschuss des KAV NW für Wasserwirtschaftsbetriebe

(vom 21.08.2017)

Am Freitag, den 18. August 2017, hat der Unterausschuss des KAV NW für Wasserwirtschaftsbetriebe im Berne-Park in Bottrop getagt. Mit Blick auf die regelmäßig vierjährigen Wahlperioden in den KAV NW-Gremien haben die Mitglieder des Unterausschusses für Wasserwirtschaft in der Sitzung die Weichen für eine Staffelübergabe im Ausschussvorsitz von Norbert Frece (Ruhrverband) auf Raimund Echterhoff (Emschergenossenschaft/Lippeverband) beginnend ab 1. Juli 2018 vorgenommen und ihn einstimmig ab Mitte nächsten Jahres zum neuen Ausschussvorsitzenden gewählt. Für die Funktion als stellv. Ausschussvorsitzende bestimmte der Ausschuss ab dem 1. Juli 2018 Norbert Frece sowie - wie bisher - Karl-Heinz Brandt (LINEG). Inhaltlich befasste sich der Ausschuss mit aktuellen tarifpolitischen Themenstellungen bei Wasserwirtschaftsbetrieben sowie Fragen der Verbandsarbeit der VKA.

 

Vorbereitung des Staffelwechsels im Ausschussvorsitz von Norbert Frece (li.) auf den neuen Vorsitzenden ab 1. Juli 2018 Raimund Echterhoff (re.)

Zu den Auswirkungen des Umzugs des Bundesverbandes (VKA) von Frankfurt/Main nach Berlin wurden die damit einhergehenden gestiegenen Erwartungen der kommunalen Verbandsmitglieder an die Schlagkraft des Bundesverbandes und der neuen Geschäftsführung herausgestellt. Inhaltliche Fragestellungen in Sachen „Einflussnahme auf gesetzgeberische Entwicklungen“ sowie bei den Themen „Europa“, „betriebliche Altersversorgung und Sozialversicherung“ und „Pressearbeit/Neue Medien/Arbeit 4.0“ müssten seitens der VKA-Geschäftsstelle in Berlin mit einer besonderen Schwerpunktsetzung versehen werden, was aufgrund des Umzuges des VKA-Geschäftsstelle nach Berlin-Mitte und der damit verbundenen größeren Nähe zur Politik sowie Verhandlungs– und Geschäftspartnern zukünftig grundsätzlich auch besser möglich sei.

Intensive Debatte über tarifpolitische Themen

In der weiteren inhaltlichen Debatte zu tarifpolitischen Themenstellungen erörterte der Ausschuss intensiv die Auswirkungen der Digitalisierung von Arbeitsprozessen und „Arbeit 4.0“ im Bereich der Wasserwirtschaftsbetriebe. Die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken wurden von den Ausschussmitgliedern im Weiteren auch unter dem Aspekt der Auswirkungen des demografischen Wandels vertiefend dis-kutiert. Hierbei wurden die in den Unternehmen stattgefundenen Entwicklungen aufgrund der Umsetzung der Regelungen des Demografie-Tarifvertrages für die Wasserwirt-schaftsbetriebe vom   23. Januar 2012 erörtert. In den Blick nahmen die Ausschussmitglieder im Weiteren die anstehende Tarifrunde 2018, wobei die linearen Abschlüsse im Länderbereich und im privaten Bankgewerbe ebenso thematisiert wurden, wie die Frage des bestehenden Bedarfs für Tarifregelungen über einen flexiblen Übergang in den Ruhestand, sowie die Gefährlichkeit von Sockelbeträgen für die Wettbewerbsfähigkeit von kommunalen Unternehmen und den Flächentarifvertragsgedanken im öffentlichen Dienst insgesamt.

Mitglieder des Unterausschusses für Wasserwirtschaftsbetriebe des KAV NW am 18. August 2017 in Bottrop

Ein Meinungsaustausch über gesetzliche Entwicklungen (neue Regelungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Tarifeinheitsgesetz) sowie über aktuelle BAG-Entscheidungen rundete die Ausschussdebatte ab.

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